Mittwoch, 14. Januar 2015

Der Fluch der Sprachkenntnis

Manchmal denke ich mir, es wäre vielleicht besser gewesen, wenn ich einfach kein Koreanisch gelernt hätte oder in etwa nach Level 3 bis 4 ausgestiegen wäre. Es würde einem dann viel leichter fallen, das saudumme und anderweitige Geschwätz in seiner Umgebung auszublenden, bzw. würde man dann keinen Kopfhörer zur Erhaltung seiner geistigen Gesundheit benötigen, und Konversationen wie die am Nachbartisch gestern abend würden einem auch gleich mal erspart bleiben. Da saßen ein mittelalter Mann und eine junge Frau, er, als vermutlich ihr Chef, nötigte sie zum Trinken, sie sprach erst von ihren PMS-Beschwerden und dann von Beschwerden über Pilzinfektionen in einem nahegelegenen Körperbereich, und ich dachte mir nur so, das hätte ich jetzt echt nicht verstehen müssen. Der beste aller Ehemänner war offensichtlich auch leicht überfordert von diesen Gesprächsthemen, und selbst wenn er (was wir vermuten) Arzt für einheimische Medizin und sie seine Sprechstundehilfe war - muß frau das wirklich mit ihrem Chef geteilt haben? Und, nein: soooo betrunken war sie noch nicht.

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