Mittwoch, 15. Mai 2013

Wenn gewisse japanische Politiker mal wieder fett ins Klo langen

Als Deutsche mit wahlweise angeborenem, anerzogenem oder anderweitig verinnerlichtem Bewußtsein, daß die Nazis Scheiße waren, die Shoah nie wieder passieren darf und der Zweite Weltkrieg ein Verbrechen war, kann man sich über gewisse Politiker auf den Nachbarinseln schon echt nur wundern. Besuche am Yasukuni scheinen ja in gewissen Kreisen zum guten Ton zu gehören, und ich stell mir dabei immer wieder gerne vor, wie vergleichbar !&§$ es wäre, wenn Angie M. mit ihrer Gurkentruppe das nächste Mal etwa eine Kabinettssitzung auf dem Obersalzberg oder alternativ auch in der Wolfsschanze veranstalten würde, samt Gedenkminute für den Gröfaz und seine Mitstreiter, vielleicht noch am Gedenktag der "Machtergreifung". Ganz persönlich bin ich ja auch der Meinung, daß der 8. Mai es echt verdient hätte, in Deutschland zum Feiertag der Befreiung zu werden, aber das nur am Rande!

Der Bürgermeister von Osaka hat nun seine Meinung zum Thema Zwangsprostitution und Sexsklavinnen geäußert und ist der Meinung, daß das Ganze eine Notwendigkeit gewesen sei. Giftige Bemerkung: Japan und Deutschland haben ja trotz Frontbordellen Gott sei Dank zu guter Letzt ordentlich auf die Fresse gekriegt am Ende, so effektiv kann es also doch nicht gewesen sein. Laut Kollegin O. hat er auch noch dem Chef der Ami-Army in Japan geraten, daß seine Soldaten doch die japanischen Prostituierten mehr frequentieren sollen , denn dann würde es auch weniger Probleme mit Vergewaltigungsfällen und sexueller Belästigung innerhalb der Armee geben. Der zweite Teil der Message hat es aus irgendwelchen Gründen nicht in die internationalen Nachrichten geschafft.

Lektion gelernt: Männer ohne Sex werden grundsätzlich zu Tieren und finden es dank Nutten auch erstrebenswerter, fürs Vaterland zu sterben. Ein trauriges Männerbild, das der Herr Hashimoto da so vertritt, aber vielleicht schließt er ja auch nur von sich auf andere!

Ach ja, und eine Frage an die Japanologen bzw. innen unter Euch: Ist das in den japanischen Medien ein Thema?

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