Montag, 18. März 2013

Die Freuden des Landlebens

In Wonju selbst gibt es ja nichts zu tun oder zu sehen, so daß wir mittlerweile dazu übergegangen sind, die Umgebung zu erkunden (soweit sie per Bus erreichbar ist, denn wir sind ja seltsame Menschen und besitzen, Skandal, kein eigenes Auto). Das Ziel am letzten Wochenende war nun Hoengseong, gleich ums Eck und berühmt für...Rindfleisch.
Auf dem Weg stoppten wir aus Neugierde auch am Flughafen Wonju-Hoengseong. Eigentlich ist das ein Militärflughafen, er wird allerdings auch so ein bißchen für zivile Zwecke genutzt (und im Vergleich ist der Allgäu-Airport Memmingen, der so das Kleinste war, was ich bis jetzt gesehen habe, ganz schön riesig!).
Das doch recht übersichtliche Innenleben des (selbstverständlich einzigen) Terminals.
Die einzige Ankunft des Tages...
...und der einzige Abflug. Passagiere waren weit und breit keine zu sehen :)
Dafür gibt es noch eine "Bücherei", mit der man sich die Zeit vertreiben kann. Sowas sieht man in Korea recht häufig, unter anderem an so unwahrscheinlichen Orten wie Busterminals oder U-Bahn-Stationen, die sich in Deutschland höchstens durch Schmierereien und anderen Vandalismus auszeichnen.
In Downtown (hüstel) Hoengseong gab es dann diese grandiose Rindfleischfamilie als Skulpturen.
Der (die, das?) örtliche Hyanggyo.
Und das war noch der Markt. Die Ajummafizierung der Autorin schreitet erschreckend voran: wir kamen mit Erdbeeren und Orangen nach Hause, die selbstverständlich der Ajeossi an meiner Seite trug. Allerdings unprofessionellerweise nicht in ein rosa Tuch geknotet, sondern in schnöden Plastiktüten.

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